Brieftauben-Europameisterschaft vom 09.-12.07.2004 in Mira/ Portugal...

 ... von größeren und kleineren Pannen, einem fast verpassten Flugzeug, aber auch ansonsten einer sehr interessanten und informativen Exkursion...

Im Frühjahr 2004 erreichte mich eines Tages eine E-Mail von Björn Glüsen, dem damaligen Jugendobmann des Verbandes, mit ungefähr folgendem Inhalt: „Hallo Tanja! Ruf mich doch mal an, ich habe evtl. eine Überraschung für dich:“Am Telefon sagte Björn mir dann, dass er vom Verband beauftragt wurde mit einer/m Jugendlichen seiner Wahl die Reise nach Mira wahr zu nehmen. Und die Jugendliche sollte also ich sein! Ich freute mich selbstverständlich sehr darüber und willigte natürlich auch sofort ein. Am frühen Morgen des 09.07.04 trafen wir uns also am Flughafen in Hannover und saßen kurz darauf auch schon im Flugzeug. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Frankfurt/Main kamen wir dann auch Gott sei Dank heile in Porto an. (Ich hatte meinen ersten Flug trotz großer Angst also überstanden!) Dort warteten wir dann noch ca. 1 Std. auf Detlef Mämpel, der uns von dort an begleiten sollte. Als der Detlef dann auch eingetroffen war, sollte es eigentlich mit einem Mietwagen weiter nach Mira gehen. Na ja, nur leider war der besagte Mietwagen nicht auffindbar. Ich-schon halb am verzweifeln-warteten wir nun noch ca. 2 Std. am Flughafen auf den besagten Wagen, der dann doch irgendwann mal eintraf. Jetzt konnte es also endlich losgehen, und wir starteten in Richtung Mira -dachte ich zumindest- jedoch weit gefehlt! Unser ohnehin schon ziemlich leerer Tank leerte sich also mittlerweile noch weiter und es war keine Tankstelle weit und breit in Sicht. Hinzu kam auch noch, dass niemand wirklich eine Ahnung hatte, wo wir überhaupt lang fahren mussten. Also schöne Aussichten! Nach ewig langer Zeit fanden wir dann zum Glück doch noch eine Tankstelle. Das erste Problem war also behoben. Auch das Wegproblem sollte sich einstellen, indem Detlef so gut war und endlich eine Landkarte kaufte. Björn las also die Karte und Detlef fuhr. Das ganze ging auch so lange gut, bis Björn uns auf einen Weg führte, der immer schmaler wurde und langsam aber sicher den Anschein eines Feldweges annahm. Aber er ganz überzeugt: „ Das ist der richtige Weg, der steht hier auf de Karte!“ fuhren wir weiter. So lange, bis es nicht mehr ging, denn wir steckten fest, und zwar im portugiesischen Sand! Sehr ordentlich! Wir stecken also mitten in der Pampa zwischen Gestrüpp und Palmen. Im mir machte sich so langsam die Angst breit, denn nach etlichen Versuchen von Detlefs Seite den Wagen dort raus zu bekommen und kräftigem Schieben von Björn und mir kamen wir nicht raus! Und plötzlich sprang auch nicht mal mehr das Auto an! Hilfe, was nun?! Björn setzte sich nun ins Auto, stellte fest, dass es ein Diesel ist, der erst „vorglühen“ muss und startete dann auch nach einigen Versuchen endlich das Auto. Durch tatkräftiges Schieben konnten wir dann auch endlich weiter fahren! Nach ewig langer Zeit sind wir dann doch irgendwann in unserem Hotel angekommen. Ich war ehrlich gesagt noch nie so froh gewesen das bekannte Gesicht von meinem RegV.-Mitstreiter und Präsidialmitglied E. Goebel-Varney im Hotel zu sehen, wie an diesem Tag...

Hier folgen nun einige Fotos...


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...weitere Fotos vom Festabend sollten dann eigentlich noch von Björn folgen. Da er aber mit seinen ganzen Eherenämtern ein wenig überfordert ist, kann das noch dauern... Es dauert mittlerweile schon über 2 Jahre...

Das Chaos der Abreise:

Am Montag dem 12.07.04 starteten wir also unsere Rückreise. Die Zeit von der Abfahrt vom Hotel bis zum Abflug war meiner Meinung schon sehr knapp eingeplant. Und natürlich! Es kam mal wieder, wie es kommen musste und wir wussten nicht wirklich wo es noch mal zum Flughafen lang ging. Den Weg zur Autobahn fanden wir nach bestimmt einigen Umwegen dann doch noch. Aber es kam noch besser! STAU so weit das Auge reicht! Die kostbaren Minuten rannen und rannen und ich sah unsern Flieger schon ohne uns losfliegen... Ich hatte übrigens keine sehr große Lust die Nacht über auf dem Flughafen in Porto zu verbringen. Aber es sah so aus, als würde es wohl eintreffen. Dann irgendwann war ein Schild des Flughafens in Sicht. Doch würde die Zeit noch ausreichen? Kann nicht das Flugzeug, wie die Deutsche Bahn, auch mal Verspätung haben? Ich will doch nur nach Hause! Am Flughafen angekommen sprinteten Björn und ich aus dem Auto und hin zum Check-in-Schalter. (Detlef brachte in der Zeit noch den Mietwagen weg, da sein Flugzeug erst eine Std. nach unserem abfliegen würde.) Und wir schafften es! 15 Min. vor dem Abflug checkten wir also ein! Und saßen kurz darauf im Flugzeug in Richtung Frankfurt! Was für ein Glück!!!

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei Björn und Detlef für diese sehr informative und spannende Mira-Reise bedanken. Trotz der „kleineren“ Zwischenfällen hat es mir sehr viel Spaß gemacht. Insbesondere die ganzen verschiedenen Präsidenten mal kennen zu lernen.

 

 

 

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